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Blutdruckmesser – Bedeutung und Gerätearten

Einleitung  Blutdruckmesser

BlutdruckmesserBlutdruckmesser finden Sie in den Krankenhäusern, beim Arzt in der Praxis und inzwischen auch zu Hause. Das Blutdruckmessen ist eine der häufigsten Untersuchungen. Stephan Hales begann vor etwa 300 Jahren mit dem Messen des Blutdrucks. Die Methode unterschied sich zu den heutigen Blutdruckmessern allerdings erheblich. Im Jahr 1713 dokumentierte Hales seine Blutdruckmessung und wies auf die Schwankung durch die Atmung hin. Ähnlich wie bei den älteren Fieberthermometern waren die Säulen der alten Blutdruckmessgeräte für die Anzeige mit Quecksilber gefüllt. War die Manschette angelegt und wurde aufgepumpt, konnte an der Säule verfolgt werden, wie das Quecksilber darin anstieg. Millimeter Quecksilbersäule ist der Ursprung für den Namen der Einheit mmHg.

Es handelt sich hierbei um eine indirekte Messung des Blutdrucks. Entwickelt hat diese Form der Messung ein italienischer Arzt. Vielen ist auch die Bezeichnung RR für Blutdruckwerte bekannt. Diese sind nach dem Erfinder Scipione Riva-Rocci benannt. So wäre der Normalwert RR 120/80. Nicht mehr wie im Jahr 1896, ist heute für den Druck – Pascal aktuell die SI – Einheit, abgekürzt Pa oder hPa oder auch kPa.

Bedeutung der Blutdruckmesser

BlutdruckmesserFür eine Behandlung einer Blutdruckerkrankung ist der Blutdruckmesser unerlässlich. War es den Ärzten und Krankenschwestern früher vorbehalten den Blutdruck zu messen, ist es heute eine Selbstverständlichkeit, dass die Messungen kinderleicht zu Hause durchgeführt werden können. Da macht sich die Frage auf, was der Blutdruck über den Gesundheitszustand eines Menschen aussagt.

Ein zu niedriger Blutdruck kann ein Anzeichen auf eine Anämie sein. Demzufolge ist eine Untersuchung zur Abklärung des Verdachtes, durch den Arzt möglich. Beim Bluthochdruck wird, durch die Häufigkeit des Auftretens, von einer Volkskrankheit gesprochen. Oftmals bleiben die veränderten Blutdruckwerte lange unerkannt, sodass es zu Erkrankungen wie,

  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Angina Pectoris
  • Niereninsuffizienz
  • und vielen mehr, führen kann.

Arten der Blutdruckmesser

Im Moment sind zwei Arten der Blutdruckmesser auf dem Markt erhältlich. Es sind das Handgelenkmessgerät und das Messgerät für den Oberarm. Beide Blutdruckmesser haben ihre Vor- und Nachteile. Blutdruckmesser für das Handgelenk sind im Gegensatz zum Blutdruckmesser für den Oberarm nicht so präzise. Das liegt daran, dass die Messung nicht auf der ungefähren Höhe des Herzens vorgenommen wird. Diese Blutdruckmesser sind für Menschen geeignet, die nur einen Überblick des Blutdruckwertes, beispielsweise nach sportlichen Aktivitäten, feststellen wollen. Dennoch kann dieses Messgerät als Alleskönner bezeichnet werden. Je nach dem, für welche Ausführung sich der Kunde entscheidet, sind viele Informationen abzulesen. Zudem kann der kompakte Blutdruckmesser direkt am Handgelenk getragen werden.

Die Alternative ist der Blutdruckmesser für den Oberarm. Durch das Anlegen der Manschette am Oberarm findet die Messung auf Herzhöhe statt. Dies hat genauere und zuverlässigere Werte zur Folge. Blutdruckmesser, die für den Oberarm vorgesehen sind, wurden so konzipiert, dass kaum Anwendungsfehler zu erwarten sind. Auch bei dieser Art von einem Blutdruckmesser ist es abhängig von dem gewählten Gerät, wie viele Funktionen dem Anwender zur Verfügung stehen. Die Oberarmgeräte eignen sich für Menschen, die regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren wollen. Das trifft sowohl bei der Hypertonie (Bluthochdruck) als auch bei der Hypotonie (zu niedriger Blutdruck) zu. Für die Behandlung des Blutdrucks können die Aufzeichnungen eine große Hilfe darstellen.

Allgemeines über den Blutdruckmesser

BlutdruckmesserDie Hersteller geben den Kunden hierzu genaue Anweisungen. Zunächst wird der Unterschied zwischen dem systolischen und dem diastolischen Wert erklärt. In den meisten Fällen wir dem Blutdruckmesser auch eine Tabelle beigefügt, welcher zu entnehmen ist, wie hoch der Blutdruck sein darf, um sich im Normbereich zu befinden.

Der erste Wert der Messung trägt die Bezeichnung Systole. Er spiegelt die Druckverhältnisse in den Arterien bei einer Herzkontraktion wider. Dieser Zustand ist erreicht, wenn aus der linken Herzkammer durch eine Kontraktion das Blut zurück in den Blutkreislauf gelangt. Pauschal wird dieser Wert unter Normalbedingungen mit 110 mmHg bis 130 mmHg definiert. Der zweite und zugleich untere Wert stellt die Diastole dar. Ausgegeben wird bei der Messung die Zeit zwischen der Phase Entspannung und der Füllung des Herzens mit Blut. Die Normalwerte ohne Belastungen liegen zwischen 60 mmHg – 85 mmHg.

Blutdruckmesser für das Handgelenk

BlutdruckmesserZunächst sind die Funktionen zu prüfen, über welche dieser Blutdruckmesser verfügt. Je nach Anbieter der Blutdruckmesser ist es:

  • Datum
  • Uhrzeit
  • Systolischer Druck
  • Diastolischer Druck
  • Pulsschläge
  • Speicheroptionen
  • Hinweis auf nötigen Batteriewechsel
  • Warnung bei Herzrhythmusstörungen (optional)

Meist sind die Blutdruckmesser für das Handgelenk sehr kompakt. Es ist ein sehr übersichtliches Display, eine Taste – Start, eine Taste MEM für Speicherungen und eine Handgelenkmanschette. Die Vorbereitungen vor der Inbetriebnahme beschränken sich in der Regel in das Einlegen der Batterien und der Einstellung der Uhrzeit und des Datums. Weitere Hinweise sind abhängig vom Typ des Messgerätes und können der Bedienungsanleitung entnommen werden.

Oftmals unterlaufen bei der Messung mit diesem Blutdruckmesser Fehler. Das hängt damit zusammen, dass der Blutdruckmesser für das Handgelenk blitzschnell angelegt ist. Vergessen werden die richtige Sitzhaltung und die Ruhephase von 3 – 5 min. vor der Messung. Die Resultate sind somit nicht korrekt.

Prinzipiell ist es egal, ob der Blutdruckmesser am rechten oder am linken Handgelenk fixiert wird. Geht es darum gleichbleibende Ergebnisse zur besseren Orientierung zu erhalten, ist es sinnvoll, zu Beginn der Aufzeichnungen den Blutdruck erst an einem und dann am anderen Arm zu messen. So wird ersichtlich wie sich die Werte unterscheiden. Bei dem Blutdruckmesser für das Handgelenk ist auf die Größe der am Gerät befindlichen Manschette zu achten.

Hier geht es direkt zum Test der Messgeräte fürs Handgelenk

Blutdruckmesser für den Oberarm

Blutdruckmesser
Bernd Kasper / pixelio.de

In den Bedienungsanleitungen für Blutdruckmesser sind die Funktionen aufgelistet. Bei einem Blutdruckmesse für den Oberarm sind in der Regel folgende präsent:

  • Datum
  • Uhrzeit
  • Systolischer Druck
  • Diastolischer Druck
  • Pulsschläge
  • Speicheroptionen
  • Hinweis auf nötigen Batteriewechsel
  • Warnung bei Herzrhythmusstörungen (optional)

Wie diesen Ausführungen zu entnehmen ist, sind die Grundsätze bei einem Blutdruckmesser sehr ähnlich. Das erleichtert es dem Anwender, wenn er zu einem anderen Blutdruckmesser wechseln möchte. Wie die weiteren Funktionen sich gestalten, ist abhängig vom Hersteller und der gewählten Preisklasse.

Der Aufbau der Oberarmgeräte setzt sich aus der Manschette, einem Manschettenschlauch und dem Messgerät zusammen. Generell findet man an ihm das Display, die Taste zum ein- und ausschalten, eine Speichertaste und weitere Funktionstasten.

Hier geht es direkt zum Test der Messgeräte für den Oberarm

Blutdruckmesser im Test

Erfreulicherweise erhielten beim Test der Testberichte de. viele Blutdruckmesser die Bewertung sehr gut. Von den geprüften Geräten waren es sieben Stück. Dabei gehörten sowohl Blutdruckmesser für das Handgelenk als auch Blutdruckmesser für den Oberarm zu den Siegern. Auf dem Prüfstand befanden sich die folgenden Punkte:

  • Zuverlässigkeit
  • Genauigkeit
  • Handhabung
  • Funktionen
  • Lieferumfang
  • Zubehör
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Produkte wurden bezüglich der Zuverlässigkeit mit sehr gut ausgezeichnet. So zeigen die meisten Geräte weit im Vorfeld an, wann sich ein Wechsel der Batterien am Blutdruckmesser erforderlich macht. Vor allem bei Patienten, die ihren Blutdruck in regelmäßigen Abständen messen müssen und dies dokumentieren, ist dies ein wichtiger Punkt. Sie brauchen nur einen Blick auf ihr Display werfen und sehen, ob dies vor einer geplanten Reise noch erledigt werden sollte.

Messtechnik

Bei der Messtechnik auf dem gesundheitlichen Sektor sollten sich die Anwender von einem Blutdruckmesser auf die Genauigkeit der Ergebnisse verlassen können. Der Test der Geräte war sehr gut, wobei ein korrektes Anlegen der Geräte, bei der optimalen Sitzhaltung und der eingehaltenen Ruhezeit vor dem Messen, die Basis war.

Bei der Handhabung wurde im Test besonderer Wert darauf gelegt, dass diese unkompliziert ist. So behalten auch ältere und kranke Menschen ein Stück ihrer Selbstständigkeit. Demzufolge sollte das Anlegen ebenso einfach sein, wie das Ablesen der Ergebnisse. Ein gut sichtbares Display ist hierfür die Grundvoraussetzung.

Bei den Funktionen kommt es auf wichtige Kriterien an. So sollte jedes Messgerät Herzrhythmusstörungen erkennen. Eine Möglichkeit der Speicherung der Daten. Neben den Ergebnissen des Blutdrucks sind auch die Pulswerte von Interesse. Datum und Uhrzeit runden die wichtigsten und gängigsten Funktionen, die von einem Blutdruckmessgerät erwartet werden ab.

Lieferumfang

Sehr übersichtlich gestaltet sich bei diesem Produkt der Lieferumfang. Sie werden in der Regel in einer Aufbewahrungsbox oder einer Tasche geliefert. Bei der Bestellung ist allerdings darauf zu achten, ob die Batterien im Lieferumfang inbegriffen sind.

Anders verhält es sich beim Zubehör. Hier sollte der Anwender genau schauen, was er wirklich benötigt. Je nachdem, wer das Gerät benutzen möchte, könnte sich eine weitere Armmanschette an nützlich erweisen. Wie es aber mit dem Zubehör für die Übertragung und Auswertung am PC aussieht, ist individuell zu entscheiden.

An dieser Stelle kommt das Preis-Leistungs-Verhältnis zur Sprache. So sind es für die Handgelenkmessgeräte ohne weitere Extras, mit ausreichend Funktionen und einfacher Handhabung lediglich um die 30,00 Euro einzuplanen, um einen der Testsieger online zu finden. Bei den Oberarmgeräten sind, um die 60,00 Euro einzukalkulieren.

Fazit

Blutdruckmesser gehören heutzutage in jeden Haushalt. Deshalb sollte der Einkauf, für einen günstigen Vergleich der Preise und der Qualität, online erfolgen. Dort sind es sehr viele Anbieter, welche hochwertige Geräte vertreiben, sodass sich der Preis gegenüber dem Einzelhandel meist günstiger für die Kunden gestaltet. Vor dem Einkauf ist zu überdenken, ob es sich um ein Handgelenkmessgerät oder ein Messgerät für den Oberarm handelt soll. Ferner ist zu überlegen, welche Funktionen von einem Blutdruckmessgerät genutzt werden und welche Extras sich anbieten.

Die Preisschere bewegt sich zwischen nicht einmal 20,00 Euro bis weit über 400,00 Euro. Bei den Modellen für den Oberarm beginnen die Angebote ebenfalls bei etwa 20,00 Euro. Es können aber auch Messgeräte von mehr als 1.000,00 Euro erworben werden.

Hier geht es direkt zu den Top 5 der gesamten Messgeräte

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FAQS

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