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Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden?

Einleitung – Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden?

Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden? Die Person Riva – Rocci?

Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden
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Die Bezeichnung RR- Messung geht auf den Namen des Erfinders der Oberarmmanschette zurück. Der italienische Arzt Scipione Riva – Rocci wurde 1863 geboren und starb 1937. Im Jahr 1888 schloss Riva – Rocci erfolgreich seine Ausbildung in Innere Medizin und Chirurgie an der Universität in Turin ab. Schon zeitig nahm der junge Arzt an Experimenten, wie beispielsweise des künstlichen Pneumothorax, teil. Bereits 1894 habilitierte sich Riva – Rocci in spezieller Pathologie und übernahm im Jahr 1900 als Chefarzt die Leitung des Städtischen Krankenhauses in Varese. Es folgte letztlich eine Karriere als Privatdozent der Pädiatrie an der Universität Pavia.

Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden und warum?

Im Jahr 1733 begann die Geschichte der Blutdruckmessung mit der invasiven, blutigen Messung des Drucks in der Tiermedizin. Für die ersten Versuche war es nötig ein Pferd ausbluten zu lassen, um die unterschiedlichen Drücke beurteilen zu können. Diese Methode wurde dann begrenzt auf den Menschen übertragen. Erst durch die Erfindung Riva – Roccis des Sphygmomanometers, einer Vorrichtung, die mittels einer Quecksilbersäule Druck anzeigt, wurde eine unblutige RR- Messung möglich. Dieses Gerät war mit einer dünnen Gummimanschette verbunden, die dem Patienten an den Oberarm angelegt wurde, um so den arteriellen Druck des Blutes zu messen. Dies bedeutete einen erheblichen Fortschritt in der Medizin.

Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden und wie funktioniert es?

Die klassische Blutdruckmanschette wird am Oberarm des Patienten enganliegend angebracht. Diese Manschette ist mittels Gummischläuchen mit einem Druckmesser verbunden und verfügt über einen Pumpball, welcher Luft in die Manschette, die aus zwei Membranen besteht, hineinleitet.

Das Volumen der Luft drückt die Manschette eng an den Oberarm und komprimiert somit die Blutgefäße. Mit einem Stethoskop, einer sensiblen Membran, sind in der Ellen-beuge die Druckveränderungen in der Arterie, die sogenannten Korotkoff – Geräusche, wahrnehmbar. Es gilt das erste wahrgenommene und das letzte wahrnehmbare Geräusch als Wert zu ermitteln. Diese beiden Blutdruckwerte stellen den systolischen, bzw. den diastolischen Blutdruckwert dar.

Wer hat das Blutdruckmessgerät erfunden und was bedeuten die Werte?

Durch die Korotkoff – Geräusche, die bei der Kompression der Arterie am Oberarm oder am Handgelenk entstehen, werden die beiden ausschlaggebenden Werte zur Bestimmung und Bewertung des Blutdruckes ermittelt. Für die Einschätzung der Funktion des Herz- Kreislauf- Systems nehmen die Blutdruckwerte eine übergeordnete Rolle ein. Der ideale Wert des systolischen und diastolischen Druckwertes beträgt 120 zu 80, wobei der systolische Wert bei einem gesunden Menschen nicht 150 und der diastolische Wert 50 nicht unterschreiten sollte. Diese Abweichungen gehören stets ärztlich abgeklärt. Die Einheit für die Blutdruckwerte ist Millimeter Quecksilbersäule mmHg.

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